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Transalp // ClimbUp

Morgens um 7.00Uhr ging es nach gut einer Stunde gemächlichen Packens und einer durchaus ‚frischen‘ Nacht auf 600m, wieder aufs Rad. Eingerahmt durch einen herrlichen Blick auf Imst fuhren wir entlang des Inns in Richtung Alpen-Hauptkamm.

Später wurde in Roppen bein ‚Nah&Frisch‘ gefrühstückt, um für die Etappe im Ötztal gewappnet zu sein. Der Laden ist echt klasse, das Personal sehr nett und Kaffee kostenlos. Allerdings hat man ein paar Gespräche mit den Einheimischen zu führen, denn abseits der Touri-Meilen läuft es halt noch anders.

Anschliessend folgte ein langgezogener Aufstieg bei Sonnenschein und stahlblauem Himmel. Es war fast wie im Heimatfilm – AAA Landschaft und Wetter. Später mussten wir die erste Tragepassage überstehen, welche wir noch mit viel Humor nahmen. Die folgenden Tage würden uns noch eines Besseren belehren.

Wie man uns schon zuvor im Roppen berichtete, hatte es vor einigen Tage die Strasse nach Sölden erwischt: ein massiver Abgang von Geröll, etwas grösseren Kalibers, blockierte die Strasse und versperrte unseren Weg. Da möchte man nicht dran denken was passiert, wenn einem diese Brocken entgegen kommen, denen nicht mal die Stahlsicherungen standhalten können.

In Sölden angekommen, kehrten wir auf den Schrecken erstmal ein und gönnten uns die wahrscheinlich luftigste Pizza Calzone überhaupt . Nach dieser Stärkung, wurden dicke Socken gekauft, der Proviant für die folgende Nacht besorgt und anschliessend ging es zur Bergstation auf 2.300m, mit dem Plan oberhalb der Baumgrenze zu nächtigen.

Nachdem das Personal verschwunden war, wurde das weitläufige Gebiet ausgiebig inspiziert. Vieh-und Futterhütten waren leider verschlossen oder zu feucht, aber die Ausfahrt der Sessellits war ein willkommenes Plätzchen und durchaus Wind&Wetter geschützt. Trotzdem zogen wir, aufgrund der anziehenden Kälte, alles an was der Rucksack hergab.

One Comment

  1. Arndt

    Nun glauben wir Dir auch die Alpenüberquerung. Muss ja eine interessante Reise gewesen sein. LG von Arndt und Co.

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